Dunkelfeldmikroskopie

Die Untersuchung des Blutes mit dem Dunkelfeldmikroskop

Die Untersuchung des lebenden Blutes im Dunkelfeldmikroskop ist eine wichtige ganzheitliche Blutuntersuchung. Sie gibt Aufschluss über das innere Milieu und die Funktionsfähigkeit der Blutzellen. Bei der Dunkelfeldmikroskopie ist es möglich, Belastungen im lebenden Blut zu sehen, die zu chronischen Erkrankungen führen können. Beim sonst üblichen, normalen Labor werden in der Regel die Bestandteile gezählt, jedoch nicht in ihrer Funktion erfasst. Auch wird das Blut sonst abgetötet mit Zusätzen, Hitze oder Farbstoffen.

Die Dunkelfeld-Blutuntersuchung (Dunkelfeldmikroskopie) betrachtet im Gegensatz zur Routine-Blutuntersuchung das Blut lebend, in seiner ganzen Vitalität. Man sieht wie die Zellen sich bewegen, wie sie sich verformen und wie sie sich zueinander verhalten. Dabei werden vor allem die Qualität der Blutbestandteile sowie ihre Funktionsfähigkeit gut sichtbar.

Prof. Günther Enderlein ist der Urvater der Dunkelfeldmikroskopie des Blutes. Er fand heraus, dass man damit Störungen bzw. Tendenzen zu bestimmten Krankheiten bereits erkennen kann, bevor der Körper durch die Krankheit betroffen wurde.

Für den Patienten ist die Dunkelfelduntersuchung einfach: Etwas Blut aus der Fingerkuppe genügt dem Arzt, der es direkt auf den Objektträger eines dafür speziell eingerichteten Mikroskops gibt und (ohne Färbung!) mit einer 1000-fachen (!) Vergrösserung untersucht. Der erste Blick ins Mikroskop gibt Aufschluss über den Säure-Basen-Haushalt und die Eiweisskonsistenz im gesamten Organismus. Aber auch Belastungen der Leber, der Nieren und des Darmes sind für den Fachmann sofort erkennbar. Besonders bemerkenswert ist aber die Möglichkeit, den Zustand des Immunsystems sofort beurteilen zu können. Da eine solche Dunkelfelduntersuchung nach mehreren Stunden oder am nächsten Tag wiederholt wird, lassen sich Veränderungen gut erkennen. Damit sind qualifizierte Rückschlüsse auf das dynamische System Mensch mit einer hohen Präzision möglich.

Prof. Dr. Günther Enderlein
Dieser bedeutende Wissenschafter hat schon vor etwa 100 Jahren spektakuläre Vorgänge entdeckt. Er war dafür optimal ausgebildet, war er doch Bakteriologe und Zoologe. Er hat damals einen Mikroorganismus im Blut entdeckt, den er Endobiont nannte. Ein Endobiont lebt normalerweise in Symbiose mit dem Körper und ist für den normalen Ablauf unseres Stoffwechsels unentbehrlich. Sind aber Störungen im Milieu vorhanden, so entwickeln sich höhergradige, krankmachende Stufen, die erkannt werden müssen und behandelt werden sollten.

Krankheitsbilder - Milieustörung
Wenn diese Symbiose aus dem Gleichgewicht gerät – z. B. durch eine Störung des inneren Milieus –, dann können sich aus den Endobionten auch höhere, leider zumeist unangenehmere, Entwicklungsformen bilden: Bakterien oder Pilze oder deren Vorstufen (aber auch Reste derselben z. B. nach Antibiotikatherapien) sind möglich. Dies ist dann der Ausgangspunkt einer Erkrankung, wobei hier ein sehr weiter Rahmen von Erkrankungen möglich ist:

Chronische Infekte sowie Allergien, Pilzinfektionen aber auch Asthma, Hauterkrankungen, Verdauungsstörungen, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und noch vieles mehr kann verursacht werden.

Was führt nun zu einer Milieustörung?
Oft ist falsche Ernährung verbunden mit den üblichen krankmachenden Zivilisationsfaktoren Stress und Bewegungsmangel eine Quelle des Übels. Aber auch Schwermetallablagerungen im Körper, die allgemeine Umweltbelastung und eine Übersäuerung des Blut und Gewebes können Ursachen einer Milieustörung sein.

Isopathie = Milieutherapie
Um die aus dem Gleichgewicht geratenen Symbionten wieder ins richtige Lot zu bringen, setzte Prof. Günther Enderlein niedere, mit unserem Körper in Symbiose lebende Bioregulatoren als Arzneimittel ein. Diese sind in der Lage, durch Umbauvorgänge höhere, parasitäre Entwicklungsformen abzubauen. Diese können dann durch die normalen Ausscheidungsorgane den Körper verlassen, also durch Darm, Niere, Haut und die Atmung (Lunge). Dies ist der Ansatzpunkt der isopathischen Therapie.

Isopathie ist ein der griechischen Sprache entnommener Ausdruck: Iso bedeutet gleich und pathos bedeutet Krankheit. Damit ist die Wirkungsweise der Isopathie erklärt, denn die Krankheit wird mit dem Erreger geheilt, durch den sie ausgelöst wurde.

In der Schweiz wird die Dunkelfeldmikroskopie derzeit noch nur von wenigen Ärzten durchgeführt. In Deutschland und in den Vereinigten Staaten wird die Dunkelfelduntersuchung regelmässig zur Früherkennung und der Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen, jedes Mal aber auch zur Erfolgskontrolle eingesetzt.